Curated Shopping als Trend aus den USA

Der Beruf des Personal Shoppers ist in den USA nicht neu und spielte bereits ab der Jahrtausendwende eine entscheidende Rolle. Vor allem die Reichen und Schönen haben sich beim Shopping auf professionelle Unterstützung berufen, wodurch sich der beratende und personalisierte Trend zum Curated Shopping entwickelte.

Sicherlich mag diese Strömung von einigen Menschen als dekadent bezeichnet werden, doch setzt sich Personal Shopping auch in Deutschland immer mehr durch und wird breit gefächert verschiedenen Bevölkerungsschichten in allen Shopping Bereichen angeboten. Die Wurzeln beim Curated Shopping liegen in der Modewelt begründet. Professionelle Personal Shopper haben neue Modetrends und ausgefallene, besondere Stylings entdeckt und für deren Verbreitung gesorgt, in dem sie ihrer Kundschaft modische Highlights aus aller Welt empfahlen und dabei auf renommierte Designer verwiesen. Das Konzept Personal Shopping boomt und wird längst nicht mehr nur von der gut betuchten Gesellschaft genutzt.

Die Wurzeln des Personal Shopping und seine Entwicklung

Als ursprünglicher Grundgedanke beim Personal Shopping galt die Zeitersparnis, selbst auf die Suche nach tollen Looks und ideenreichen Stils zu gehen und Vergleiche anzustellen. Da Curated Shopping keine kostenlose Dienstleistung ist, blieb der Zugang für eine breite Bevölkerungsschicht versperrt und die Konzentration eines persönlichen Trendscouts lag primär auf Mode, die durchaus einige Dollar kosten und einzigartig sein sollte. Unabhängig davon nahmen auch große Unternehmen ähnliche Dienstleistungen gerne in Anspruch und beauftragten Personal Shopper, um sich nach angesagten Trends umzusehen und Connections zu knüpfen.

Dabei veränderte sich der Fokus im Laufe der Zeit und wich von der Modewelt ab, sodass die Einkaufshilfe immer mehr auch im Bereich Einrichtung und Hausgestaltung, Lifestyle und Ernährung auf der Agenda stand. Auch die Zielgruppe unterlag einer Veränderung und bestand nicht länger nur aus Unternehmen oder Klienten aus der gehobenen Gesellschaft. Viele Hausfrauen und Mütter haben die Dienstleistung für sich entdeckt, wodurch Curated Shopping immer mehr in den Bereich der privaten Dienstleistungen überging. Anfänglich galt Personal Shopping als beratende Dienstleistung, die sowohl im Beisein des eigentlichen Kunden als auch solitär angeboten wurde. Das Berufsbild hat sich Anfang 2000 verändert und heute ist es üblich, dass ein Beauftragter für Curated Shopping zu Hause berät und anschließend selbst auf die Suche nach Trends geht. Durch die enorme Zeitersparnis und die Vermeidung von stundenlangen Einkaufsbummeln dauerte es nicht lange, bis es die ersten Personal Shopping Angebote auch auf dem Weltmarkt gab. Shopping in Paris oder in London ist mit einem langen Flug verbunden? Nicht, wenn man sich für Curated Shopping entscheidet und seinen persönlichen Einkäufer damit beauftragt.

Was steckt hinter Personal Shopping?

Der Wunsch nach einzigartiger Mode, nach einer stilvollen Einrichtung oder den besten Produkten vom Weltmarkt prägen die Entscheidung eines Kunden, sich für einen persönlichen Einkaufshelfer und Berater zu entscheiden. Im Zeitalter der Digitalisierung hat sich das Berufsbild im Curated Shopping allerdings ein wenig gewandelt. Heute geht ein Personal Shopper nicht mehr persönlich auf die Suche und tritt physisch als Trendscout auf. Vielmehr kennt er alle Facetten im Internet und weiß, wo er die passenden Angebote für seinen anspruchsvollen Kunden findet. Auftragsdienstleistungen mit Personalisierung spielten schon immer eine wichtige Rolle in den USA und haben sich auch hierzulande immer mehr durchgesetzt.

Mehr Personalisierung als die Inanspruchnahme eines Personal Shoppers ist kaum möglich, da dieser in Stil und Möglichkeiten berät und somit großen Einfluss auf das Auftreten und die Ausstrahlung des Auftraggebers nimmt. Wer sich in dieser Branche behaupten möchte, muss ein gutes Gespür für Stil modische Strömungen und Ästhetik haben und diese entdecken, bevor sie zum Trend und vielseitig angeboten werden. Daher erfordert das Berufsbild viel Kreativität und Stilbewusstsein und ein zuverlässiges Bauchgefühl, das die Empfehlung Geschmack und Wunsch des Auftraggebers erfüllt.

Die steigende Beliebtheit von Personal Shopping ist keinesfalls eine Begleiterscheinung einer Gesellschaft, die sich alle Aufgaben abnehmen und delegieren möchte. Vielmehr basiert diese Entwicklung auf dem stetigen Wachstum, das immer mehr Zeit in Anspruch nimmt und ohne kompetente Unterstützung zur Überforderung führen kann. Curated Shopping war von Anfang ein Konzept, welches auf Vertrauen basiert und es dem Nutzer der Dienstleistung ermöglichte, seine persönliche Erscheinung in erfahrene Hände zu legen und Vorteile aus der professionellen Beratung und Erfahrung zu erhalten.

Dank WWW bieten sich dem deutschen Publikum nun auch zahlreiche Möglichkeiten beim Curated Shopping aktiv zu werden. Hierzulande haben sich die ersten Anbieter, wie z.B. modomoto auf die Männerwelt gestürzt, da diese bekanntlich im Allgemeinen weniger Freude am Shoppen haben. Bald gründeten sich aber auch Anbieter, die sich speziell an die weibliche Zielgruppe richten und somit Personal Shopping Frauen anbieten. Das wohl bekannteste ehemalige Start-Up der Branche ist Zalando mit seinem Ableger Zalon. Hier werden Frauen und Männer stivoll beraten.

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Bildquelle: Danke an WDnet von pixelbay für das Bild.

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