Personal Shopping Apps als Verkaufshelfer

Gibt es Personal Shopping jetzt auch als App? Na klar, warum denn auch nicht.

Mobile Commerce der Trend der Zukunft? Nein, schon heute wird fleißig vom Smartphone aus in zahlreichen Onlineshops eingekauft. Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache. So hat sich der Anteil derer, die in Deutschland mittels mobiler Endgeräte online einkaufen, im Zeitraum 2011 bis 2015 von 23% auf 64% fast verdreifacht (Quelle: Boniversum).

Diesen Trend machen sich auch innovative Start-Ups zunutze und investieren in die Erstellung passender Apps zum Thema Mobile Commerce. Gerade Mode eignet sich für Mobile Shopping Apps sehr gut, denn es bestehen geringe Einstiegshürden und gute Conversion Rates. Anbieter sind u.a. Swipy und Swipybay sowie Chatshopper.

Die Erfinder der Apps Swipy und Swipybay dachten sich warum das Rad neu erfinden, lieber auf bewährte Wege setzen. So wurde einfach das Prinzip der berüchtigten Datingapp Tinder aufgegriffen. Während bei Tinder passende Dating-Kandidaten durch das Wischen über den Monitor ausgewählt werden, erfolgt auf dieser Basis bei Swipy und Swipybay die Auswahl inspirierender Mode bzw. von ebay-Fundstücken. Die iPhone App Swipy wurde bereits 60.000 Mal installiert und präsentiert mehr als 1,5 Millionen Mode-Produkte und Accessoires von bisher 90 verschiedenen Partnern.

Personal Shopping  Smartphone

Auch die Konkurrenz setzt auf verlässliche und etablierte Prozessmuster, die die Zielgruppe aus dem Smartphone-Alltag kennt. Basis für Chatshopper ist der tausendfach genutzte Chat-Dienst Whatsapp. Dieser seit 2015 aktive Anbieter kann durchaus als Vertreter der Personal Shopping Riege im Mobile Bereich gelten. So wirst du bei chatshopper.com mit der Aufforderung „Sende uns Deine Shopping-Anfrage“ begrüßt. Damit ist die Idee auch schon auf den Punkt gebracht. So können Kunden konkrete Anfragen stellen, welche Kleidungsstücke etc. benötigt werden und das Team von Chatshopper spricht passende Empfehlungen aus. Dieses Modell scheint sich auszuzahlen, denn schon jetzt gibt es mehrere tausend Anfragen pro Monat laut Aussage des Anbieters.

Geld verdienen die Anbieter durch ein Provisionsmodell, bei dem sie anteilig an den erzielten Verkäufen von den Handelspartnern beteiligt werden. Dies sind bei Chatshopper unter anderem bekannte Online Shops wie Asos, About You und Otto. Swipybay setzt auf den starken Partner ebay. Zusätzlichen fallen teilweise Servicegebühren an.

Werfen wir nun noch einen Blick auf die mobilen Varianten der bekannten Personal Shopping Services. Natürlich bieten auch Outfittery und Modomoto ihre Dienste als App an. Diese übertragen das System hinter dem Dienst in eine übersichtliche Nutzungsmaske für das Smartphone. Leider gibt es die Apps der beiden genannten Personal Shopping Dienste nur für das iPhone und nicht als Android-Version. Bei Zalon, Kisura und Stilbox von Fashion ID gibt es bisher keine eigene App.

Bildquelle: Danke an ijmaki (Titelbild) & StockSnap von pixelbay für das Bild.

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